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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
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Nachrichten

Gelungene Visualisierung unseres Münzbestandes durch studentisches Projekt an der Universität Potsdam

20. September 2017

Den spielerischen Umgang mit rund 26.000 Münzen unseres Bestandes ermöglicht ein studentisches Projekt an der Universität Postdam. Im Rahmen des übergreifenden Forschungsthemas 'Visualisierung kultureller Sammlungen' haben unter Leitung von Prof. Marian Dörk die Studierenden Daniela Guhlmann, Flavio Gortana und Franziska von Tenspolde eine intuitiv nutzbare Anwendung auf der Basis eines Datenexportes seitens des Münzkabinetts vom Herbst 2016 entwickelt. Entdecken Sie einen anderen, neuen Blick auf unsere Münzen und ordnen Sie den großen Münzhaufen nach Ihren Vorstellungen.

Die Anwendung erschliesst rund 26.000 Münzen (ohne Medaillen und andere Objekte) mitsamt Kerndaten, digitalem Foto und Rückverlinkung auf den Objekteintrag in ikmk.smb.museum. Bitte filtern Sie nach mindestens einer Anfrage und bestimmen Sie die Ausgabeform. Die Ansicht kann vergrößert und eine einzelne Münze direkt angewählt werden.
Grundlage für die Umsetzung dieses Projektes war ein Bestandsexport im Format LIDO, der normierte Datenfelder, Identifikatoren und Bildpfade für alle seinerzeit online dokumentierten Münzen umfasste.

Links:
Projektseite der Webanwendung Coins - A journey through a rich collection
»Visualizing Cultural Collections« (Visualisierung kultureller Sammlungen)

Vernetzung bedeutet Normierung - Normierung bedeutet Fähigkeit zum Datenaustausch

30. Juli 2018

Grundlage für einen freien Austausch der Wissenschaften und ihrer Diziplinen in der digitalen Welt ist die Nutzung von normierten Konzeptansetzungen und Identifikatoren. Ein Austausch zwischen Objektdatenbanken (z.Bsp. dem IKMK des Münzkabinetts) und Themenportalen (z.B. OCRE, dem digitalen RIC-Portal) kann nur stattfinden, wenn beide Instanzen sich auf gemeinsame Identifikatoren zur Beschreibung von numismatisch relevanten Konzepten verständigt haben. Nur so ist sichergestellt, dass Durchmesser und Diameter dasselbe bezeichnen, dass Gaius Caesar gleich Caligula ist.
Doch besteht die Arbeit im Berliner Münzkabinett nicht allein darin, den Berliner Bestand international zu vernetzen, sondern auch kooperierende Partner in dieselbe Lage zu versetzen.

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