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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

'Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde ...'
(Aus den Statuten der Gesellschaft 1844)

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Nachrichten

Ausschreibung des Förderpreises für den Deutschen Medailleurpreis verlängert

bis 15. Mai 2012

Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst, die Stadt Suhl, die Münze Berlin und der Verband Deutscher Münzhändler als Auslober des Förderpreises haben die Frist für den Förderpreis des Deutschen Medailleurpreises bis zum 15. Mai 2012 verlängert.

Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und die Stadt Suhl vergeben seit dem Jahr 2006 alle zwei Jahre den Deutschen Medailleurpreis „Johann Veit Döll“. Ziel des Preises ist die Auszeichnung einer in künstlerischer und technischer Hinsicht besonders qualitätvoll gestalteten und ausgeführten Medaille. Der zu vergebende Medailleurpreis ist der erste kuratierte nationale Kunstpreis für eine zeitgenössische Kunstmedaille. Die Auslober beabsichtigen, damit die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung dieser Kunst zu erhöhen und für das gestalterische und technische Qualitätsbewusstsein Impulse geben.

Im Rahmen der Vergabe des Deutschen Medailleurpreises wird auch ein Förderpreis an junge Künstler (Altersbeschränkung bis 35 Jahre) im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung verliehen. Von den Auslobern wird ein bestimmtes Thema vorgegeben – für das Jahr 2012 „REFORMATION 2.0“. Da die erste Ausschreibung nur zwei Anmeldungen erbrachte, haben sich die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst, die Stadt Suhl mit der Staatlichen Münze Berlin und dem Verband Deutscher Münzhändler verständigt. Im Ergebnis dessen, konnten die Bedingungen für die Auslobung verbessert werden:

Beteiligungshonorar: 100 bis 200 Euro (je nach Anzahl der Teilnehmer)

Kostenlose Teilnahme an dem Workshop „Prägemedaille“ in der Staatlichen Münze Berlin

1. Preis 1000 Euro und eine 100 Euro Goldmünze (derzeitiger Marktwert liegt bei ca. 600 Euro)

Der Entwurf des Preisträgers wird in der Staatlichen Münze Berlin in einer kleinen Anzahl
von Belegstücken geprägt.

Eingereicht werden muss ein Gipsmodell (Durchmesser: 20 cm). Das Gipsmodell ist bis zum 31.08.2012 beim Kulturamt der Stadt Suhl einzureichen.
Kulturamt der Stadt Suhl
z.H. Herr Ulrich Preußner
98527 Suhl, Marktplatz 1

Rückfragen: Herr Matthias Rolfs
Telefonisch: 03681/788106 (tagsüber) und 03681/462632 (abends) oder rolfs@kabelmail.de

Die Abbildung zeigt die Medaille "Hommage an Johann Veit Döll" von Maya Graber (erste Preisträgerin des Förderpreises des Deutschen Medailleurpreises, 2006).

Downloads:
Ausschreibung als pdf

Vernetzung bedeutet Normierung - Normierung bedeutet Fähigkeit zum Datenaustausch

30. Juli 2018

Grundlage für einen freien Austausch der Wissenschaften und ihrer Diziplinen in der digitalen Welt ist die Nutzung von normierten Konzeptansetzungen und Identifikatoren. Ein Austausch zwischen Objektdatenbanken (z.Bsp. dem IKMK des Münzkabinetts) und Themenportalen (z.B. OCRE, dem digitalen RIC-Portal) kann nur stattfinden, wenn beide Instanzen sich auf gemeinsame Identifikatoren zur Beschreibung von numismatisch relevanten Konzepten verständigt haben. Nur so ist sichergestellt, dass Durchmesser und Diameter dasselbe bezeichnen, dass Gaius Caesar gleich Caligula ist.
Doch besteht die Arbeit im Berliner Münzkabinett nicht allein darin, den Berliner Bestand international zu vernetzen, sondern auch kooperierende Partner in dieselbe Lage zu versetzen.

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