Logo Numismatische Gesellschaft zu Berlin

NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

'Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde ...'
(Aus den Statuten der Gesellschaft 1844)

Home > Nachrichten > Das Münzkabinett und Web 2.0. Interaktive Wege zu Normdaten, Münzherren, GND und Wikipedia

Nachrichten

Das Münzkabinett und Web 2.0. Interaktive Wege zu Normdaten, Münzherren, GND und Wikipedia

11. Februar 2013

Seit heute stehen den Benutzern des IKMK zu den darin erfassten bisher knapp 1.400 Münzherren von der Antike bis zur Neuzeit Normdaten und weitere biographische Informationen mit Links zur GND (Gemeinsame Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek), Wikipedia und Dbpedia zur Verfügung. Vorausgegangen war eine im Jahre 2012 neu erstellte Personenverwaltung für den IKMK und eine Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland. Hier konnten Autoren von Wikimedia die erforderlichen GND-Nummern einpflegen und so diese neue Ausgabefunktion mit Leben erfüllen.

Voraussetzung für diese Präsentationsform ist das Vorhandensein von GND-Nummern, welche als Identifikatoren der jeweiligen Person dienen. Da es sich bei den Münzherren um historische Persönlichkeiten handelt, ist diese geschlossene Gruppe schon jetzt vergleichsweise gut mittels Normdaten (GND/VIAF) erfasst: Mehr als 75% 'unserer' Münzherren haben von der Deutschen Nationalbibliothek bereits eine GND erhalten. Dies unterscheidet die Münzherren von anderen mit Münzen, Medaillen und Münzherstellung befassten Personen wie z.B. den Münzmeistern und Prägebeamten.

Je nach gewählter Sprachoberfläche im IKMK werden die biographischen Informationen zum Münzherrn auf Deutsch oder Englisch angeboten. Dazu besteht natürlich immer die Möglichkeit, innerhalb von Wikipedia eine weitere Sprache auszuwählen.

Das Informationsfenster öffnet sich bei Anwahl des i-Symboles hinter dem Münzherrennamen.

Unser Dank gilt insbesondere Wikimedia Deutschland und allen Beiträgern, die mit der vereinigten Kraft vieler Hände in kurzer Zeit das vollbracht haben, wozu ein einzelner Bearbeiter lange Zeit benötigt hätte. Desweiteren hat das Institut für Museumsforschung (IfM) der SMB uns sehr geholfen.

Downloads:
Präsentation K. Dahmen Fachgruppe Dokumentation beim Deutschen Museumbund (Stand Okt. 2012)

Links:
Entdecken Sie ein neues Fenster in die numismatische Welt - hier der Seleukide Antiochos II.
Friedrich Wilhelm I. König in Preußen

Münzsammlung des Seminars für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. jetzt online

20. Dezember 2017

Seit dem heutigen Tag sind die ersten 96 Münzen (von rund 14.000) der Sammlung des Seminars für Alte Geschichte der Universität Freiburg online. Damit werden die vom Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin gemachten Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung im Zusammenwirken mit dem Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland zwecks Erschließung von Einzelsammlungen an deutschen Hochschulen weitergegeben.
Dieses Projekt entstand in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin: Münzdatenbank und Onlinekatalog nach Vorlage ikmk.smb.museum und mit gemeinsamer Stamm- und Normdatenverwaltung im NUMiD-Netzwerk für das semantische Web.
Der Freiburger IKMK ist der erste der bisher vier Interaktiven Kataloge einer Münzsammlung, welcher bereits in die 2. Generation mit überarbeiteter Gestaltung, neuen Funktionalitäten und responsive Design überführt wurde.

weitere Informationen

© 2008 Numismatische Gesellschaft zu Berlin e.V.