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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

'Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde ...'
(Aus den Statuten der Gesellschaft 1844)

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Nachrichten

Sammlungsbestand erschlossen: Münzen des Magnentius und des Decentius

7. März 2016

Sämtliche Münzen beider Herrscher (insgesamt 149 St. mitsamt zeitgenössischen Nachahmungen) sind jetzt komplett im IKMK dokumentiert.

Der Gesamtbestand an Münzen und Medaillonen im Namen des Kaisers Magnentius (reg. 350-353 n. Chr.) von 118 Geprägen und seines Caesaren Decentius von 31 Exemplaren in der Stammsammlung des Münzkabinetts ist jetzt in Text und Bild online im Interaktiven Katalog des Münzkabinetts verfügbar.

Links:
Bronzemedaillon des Magnentius, aus der Sammlung Consul Weber
Siliqua des Magnentius, 1910 erworben
Solidus des Decentius, 1878 aus Münster erworben, FO Spenge

Vernetzung bedeutet Normierung - Normierung bedeutet Fähigkeit zum Datenaustausch

30. Juli 2018

Grundlage für einen freien Austausch der Wissenschaften und ihrer Diziplinen in der digitalen Welt ist die Nutzung von normierten Konzeptansetzungen und Identifikatoren. Ein Austausch zwischen Objektdatenbanken (z.Bsp. dem IKMK des Münzkabinetts) und Themenportalen (z.B. OCRE, dem digitalen RIC-Portal) kann nur stattfinden, wenn beide Instanzen sich auf gemeinsame Identifikatoren zur Beschreibung von numismatisch relevanten Konzepten verständigt haben. Nur so ist sichergestellt, dass Durchmesser und Diameter dasselbe bezeichnen, dass Gaius Caesar gleich Caligula ist.
Doch besteht die Arbeit im Berliner Münzkabinett nicht allein darin, den Berliner Bestand international zu vernetzen, sondern auch kooperierende Partner in dieselbe Lage zu versetzen.

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