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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

'Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde ...'
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Nachruf: Marieluise Deißmann-Merten (1935-2011)

28. März 2011

Dr. Marieluise Deißmann-Merten, Freiwillige Mitarbeiterin am Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, verstarb nach längerer Krankheit am 12.2.2011 in Frankfurt am Main.

Aus dem Nachruf: ... Nach ihrer Pensionierung als Akademische Oberrätin am Institut für Alte Geschichte in Freiburg zog Marieluise Deißmann-Merten nach Berlin. Seit Mai 2005 war sie an jeweils zwei Tagen in der Woche als Freiwillige Mitarbeiterin am Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin tätig. Sie nahm ihre Tätigkeit in einer Zeit des Aufbruches im Münzkabinett auf. Im Jahr zuvor war die Sanierung des Münzkabinetts als eigener Bauabschnitt im Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel mit einer spektakulären Eröffnung abgeschlossen worden. Nun galt es, die neue Dauerausstellung einzurichten. Mit Karsten Dahmen, der ebenfalls im selben Jahr die Arbeit aufgenommen hatte, teilte sie sich über Jahre das sog. Volontärszimmer. Gerade für die jungen Nachwuchswissenschaftler, studentische Praktikanten und Hilfskräfte wurde die Arbeit mit den beiden „Ds.“ Dahmen und Deißmann zu einem unvergesslichen Erlebnis. Was an tutorialer Betreuung an den Massenuniversitäten gelegentlich zu kurz kommt, hier war sie zu finden, und zu einigen der Studenten entstanden langjährige Freundschaften. Sich selbst stellte Marieluise Deißmann-Merten nie in den Vordergrund. Bei den gelegentlich hitzigen Diskussionen reichte allerdings ein Blick auf ihr feines Lächeln, um die kurz zuvor mit Leidenschaft vorgetragene Position noch einmal zu überdenken. Seit Anfang 2006 steht dem Münzkabinett eine webbasierte Datenbank www.smb.museum/ikmk zur digitalen Publikation der Bestände zur Verfügung. Marieluise Deißmann-Merten nahm seitdem an diesem zentralen Projekt des Münzkabinetts teil und war an über 3.000 Münzeinträgen beteiligt. Dabei brachte sie vor allem Ihr Wissen zur Römischen Republik und Kaiserzeit mit kenntnisreichen Kommentaren ein (kompletter Nachruf als pdf). Veröffentlicht in: Numismatisches Nachrichtenblatt 2011, 178.

Downloads:
Peter Franz Mittag und Bernhard Weisser: Marieluise Deßmann-Merten (1935-2011)

Autoren und Verlagen, die die Texte und Bilder der Mitglieder bereit gestellt haben, ist sehr zu danken. Das Urheberrecht liegt bei den jeweiligen Rechteinhabern, die jeweils genannt sind. Die Publikationen der Numismatischen Gesellschaft sind zu beziehen durch: Numismatische Gesellschaft zu Berlin, c/o Münzkabinett, Postanschrift: Geschwister-Scholl-Straße 6, 10117 Berlin, Fax: 030/266425402, die CD-ROM auch durch Winfried Bogon - Verlag für digitale Publikationen, Berlin - www.bogon.de

Eröffnung der Ausstellung: Menschenbilder. Wege zum Porträt von der Antike bis zur Gegenwart

23. November 2017

Menschenbilder. Wege zum Porträt von der Antike bis zur Gegenwart
24. November 2017 – 7. Oktober 2018

In einer Sonderausstellung widmet sich das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin einem zentralen Thema der Kunst: dem Menschenbild, ausgedrückt in Münz- und Medaillenporträts von der Antike bis zur Gegenwart.
Eröffnung am Donnerstag, den 23.11.2017, Gobelin-Saal, Bode-Museum, 18 Uhr.

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